Am 11.11. ist der 36. Geburtstag eines meiner Söhne. Wir werden uns nicht sehen, durch Corona wird niemand nach Hamburg fahren. Ich habe Verständnis dafür, doch es macht mich traurig. Ich habe keine Ahnung, wie dieses Weihnachten werden wird. Nach drei Jahren ohne Leonie und Simon sind es Tage, die ich nicht mag, vor denen ich mich 'drücken' will, am liebsten ganz weit fort. Ganz gleich ob alleine oder mit jemandem oder mit allen. Mit großer Dankbarkeit denke ich an das erste Weihnachten...
Sonntag 1. November 2020 Gestern an Samhein, zum Blue Moon, diesem zweiten Vollmond dieses Monates und Reformationstag, hat der Mond die Nacht in ein strahlendes Licht gehüllt, ein Regenbogenlicht. Stille und Einkehr am Feuer, das immer wieder gefüttert wurde von Kräutern, dem duftenden Dhoop und Harzen. Ich hatte Zweige der Lärche gefunden, mit ihren kleinen, fast runden Zapfen, die auf ihre Weise so herrlich duften. Diese ganz besondere Zeit die Licht und Dunkel miteinander verschmelzen...
Sonntag 18. Oktober 2020
Es ging um einen Text : „Der Tod ist (auch) ein Arschloch“, den ich gelesen habe......ja, ein wichtiges Thema, wenn man/frau über den Tod redet!!
Mein zweiter Besuch an den Bernina Bergen, wo unsere drei jungen Bergsteiger-Kinder am 3. August 2017 abstürzten.
Mit LICHTVOLL TRAUERN möchte ich meine Gedanken, Erfahrungen, Empfindungen teilen. Seit dem Tod meiner Tochter, die mit ihrem Mann und einem gemeinsamen Kletterfreund in den Schweizer Bergen abstürzte, ist mein und unser Familien-Leben ein anderes. LICHTVOLL Trauern ist für mich das Wahrhaben der irdischen Tatsachen, ebenso wie das Empfangen täglicher Geschenke und Wunder, die diese leuchtenden Seelen, doch auch die Schöpfung, das GÖTTLICHE, in mein Leben bringt, durchdringt und bereichert.